Andreas Krawczyk von NKBAK Architekten

über die Europäische Schule Frankfurt

Architektur ist für Sie…?

... eine soziale Aufgabe.

Welche Herausforderungen brachte das Projekt mit sich?

Die Herausforderung bestand darin, innerhalb einer extrem kurzen Planungs- und Ausführungszeit von nur 16 Monaten ein qualitativ und ästhetisch hochwertiges Gebäude zu erstellen.

Wann ist eine Schule für Sie architektonisch gelungen? Worauf achten Sie zuerst?

Eine Schule ist für uns architektonisch gelungen, wenn die Nutzer – also in erster Linie die Kinder – sich wohlfühlen und gerne dorthin gehen. Daher liegt unser Augenmerk zuerst immer bei den Nutzern.

Welchen Einfluss haben Farben und Formen auf Schüler und Lehrer?

Farben und Formen haben einen großen Einfluss auf alle Menschen. Allerdings finden sich die spannendsten Farben und Formen bereits in der Natur. Daher ist uns der Bezug zur Umgebung bei einem Gebäude immer sehr wichtig.

Warum haben sie sich für diesen Bodenbelag von DLW FLooring entschieden?

Weil er alles Vorgenannte perfekt in sich vereint.

Welchen Stellenwert hat der Boden in der Gebäudeplanung?

Der Boden nimmt eine gestalterisch große Fläche ein und ist der am meisten beanspruchte Bereich eines öffentlichen Gebäudes. Wir versuchen oftmals den Boden so ruhig wie möglich zu gestalten, sozusagen als gestalterischen Grund für die vertikalen Bauteile. Zudem muss er selbstverständlich allen funktionalen Anforderungen genügen. 

Die besten Ideen kommen… ?

Architektur besteht für uns nicht aus Ideen, sondern aus der sinnvollsten Lösung für eine Aufgabe. Diese ergibt sich zumeist aus einem intensiven Arbeitsprozeß, bei dem am Anfang das Ende noch nicht absehbar ist.

Nicole Kerstin Berganski und Andreas Krawzyk arbeiteten bereits viele Jahre für große und renommierte Büros, darunter auch das japanische Büro SANAA in Tokio, für das sie europäische Projekte betreuten. 2007 gründeten die beiden in Frankfurt/Main ihr eigenes Unternehmen: NKBAK

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