Fachwissen Bodenbelag

Bodenlexikon

Fachwissen rund um das Thema Bodenbeläge mit Glossar und ausführlichen Tipps von der Funktionalität bis zur Pflege.

Zweck des Brandschutzes ist es, der Ausbreitung von Schadenfeuern vorzubeugen und bei einem Brand wirksame Löscharbeiten und die Rettung von Menschen und Tieren zu ermöglichen. Die DIN EN 13501-1 legt die Verfahren zur Klassifizierung des Brandverhaltens von Bauprodukten wie z.B. Bodenbelägen fest. Brandschutz bzw. Brandschutzvorschriften und vorbeugender Brandschutz im Hochbau ist in Deutschland ein Teil des sogenannten Polizeirechtes und somit Ländersache. Er wird geregelt in den einzelnen Landes-Bauordnungen.

Technische Information alle DLW Bodenbeläge

Verwandte Einträge: Normen elastische Bodenbeläge, Normen Nadelvlies Bodenbeläge

Die Prüfung der Chemikalienbeständigkeit erfolgt gemäß EN 423 / EN ISO 26987 „Verhalten gegen Flecken“ bei einer Haupteinwirkzeit von 2 Stunden. In der Norm sind das Verfahren und die Auswertung der chemischen Beständigkeit festgelegt. Um einen praxisnahen Bezug offen zu halten, ist die Art der Chemikalien, mit denen die Prüfung erfolgen soll, in dieser Norm nicht festgelegt.

Chemikalienbeständigkeit DLW Linoleum LPX

Liste Chemikalien DLW Linoleum LPX

Chemikalienbeständigkeit DLW Linoleum PUR

Liste Chemikalien DLW Linoleum PUR

Chemikalienbeständigkeit DLW Vinyl PUR

Liste Chemikalien DLW Vinyl PUR

Chemikalienbeständigkeit DLW Luxury Vinyl PUR

Liste Chemikalien DLW Luxury Vinyl PUR

Verwandte Einträge: Oberflächenvergütung PUR+

In Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen, Kindergärten usw. müssen die Bodenbeläge bei Bedarf desinfiziert werden können. Im Krankenhausbereich ist die Infektionsverhütung das wichtigste Teilgebiet im Bereich der Krankenhaushygiene. Dort werden mittels Hygieneplan neben der Anzahl der benötigten Reinigungszyklen in den verschiedenen Hygienebereichen auch geeignete Desinfektionsmittel für den betreffenden Bodenbelages definiert.

Desinfektion alle elastischen DLW Bodenbeläge

Verwandte Einträge: Sanitized® Hygienefunktion, Reinigungsmerkmale

Bei Belastungen durch stehende Einrichtungsgegenstände wie Schränke, Stühle, Regale, oder ähnliches Mobiliar spricht man von statischer Flächenpressung. Die Flächenpressung des Einrichtungsgegenstandes in kg wird durch seine Aufstandsfläche (Länge in cm x Breite in cm = cm²) geteilt. In der Praxis sollte bei dieser Art von Belastungen eine Flächenpressung des Bodenbelages von maximal 25 kg/cm² nicht überschritten werden. Bei Belastungen z. B. durch Hubwagen wird die Flächenpressung des Bodenbelages nach der Hertz'schen-Formel berechnet.

Dynamische und statische Belastung alle DLW Bodenbeläge

Verwandte Einträge: Möbelfüße und Stuhlrolleneignung

Elektrostatische Anforderungen an den Bodenbelag können die Aufladungsspannung /Antistatik, den Ableitwiderstand oder die Standortisolation betreffen. Diese werden vom Nutzer, berufsgenossenschaftlichen Vorschriften, nationalen und internationalen Normen oder Geräteherstellern gefordert und müssen in der Ausschreibung inklusive Messmethode beschrieben sein. Die technische Information Elektrostatik beschreibt neben den elektrostatischen Eigenschaften, die Anforderungen an Bodenbeläge sowie die Leitfähigkeitsmessungen ableitfähiger Bodenbeläge.

Elektrostatische Eigenschaften alle DLW Bodenbeläge

DLW Vinyl Conductive - Ableitfähige Bodenbeläge von DLW Flooring. Wo wird es benötigt? Wie wird es verlegt? Was sind die Vorteile?

Erklär- und Verlegevideo DLW Vinyl Conductive/ ESD

Unter der Berücksichtigung der technischen Machbarkeit und auch gemäß VOB Teil C, DIN 18365 "Bodenbelagarbeiten" ist es technisch nicht möglich, Bodenbeläge toleranzfrei zu produzieren. Dieses gilt sowohl innerhalb einer Anfertigung als auch zwischen verschiedenen Anfertigungen. Dabei sind die Abweichungen innerhalb einer Anfertigung geringer. Es gilt daher als allseits anerkannte Regel des Fachs, dass innerhalb einer Raumeinheit nur Ware aus einer Anfertigung verlegt werden darf, wobei auf die an- oder absteigenden Rollennummern der Bodenbelagsbahnen zu achten ist. Weiterhin ist bei der Verlegung zu beachten, dass Fabrikations-Außenkante an Fabrikations-Außenkante zu legen ist, wobei diese vorher manuel nachgeschniten werden müssen. Dieses ist auch ein wichtiges Kriterium bei der Verwendung von Restbahnen und Streifen.

Farbtonabweichung alle DLW Nadelvlies

Verwandte Einträge: Reifegilb/Reifeschleier Linoleum

Für Büro-Rollstühle schreibt die EN 12 529 für elastische Bodenbeläge Rollen aus weichem Material (Typ W) vor, um Belagsschäden vorzubeugen. Textile Bodenbeläge benötigen den Einsatz von Rollen des Types „H“ (hartes Radmaterial). Dieses ist auf Stuhl- und Möbelfüße übertragbar: Als weiche Unterlagen sind für Stühle oder anderes Mobiliar z. B. Filzgleiter oder helle, weiche Kunststoff- Stuhlgleiter geeignet.

Möbeflfüße und Stuhlrolleneignung alle DLW Bodenbeläge

Verwandte Einträge: Dynamische und statische Belastungen

Für die unterschiedlichen elastischen Bodenbeläge gibt es jeweils eine geeignete Produktnorm. Diese Produktnormen legen die Anforderungen und die Toleranzen an den Bodenbelag fest. Ab Januar 2007 müssen alle Bodenbeläge, die in der Europäischen Union und in den CEN-Mitgliedsländern verkauft werden, mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet sein. Voraussetzung dafür ist, dass die Bodenbeläge die wesentlichen Anforderungen der EN 14041 und die Anforderungen der einzelnen Produktnormen erfüllen müssen.

Normen elastische Bodenbeläge

Die europäische Norm DIN EN 1307 (Ausgabe Juli 2014) legt die Anforderungen und die Toleranzen an Nadelvlies / Nadelfilz und Teppichböden in Gebrauchsklassen bezüglich Verschleiß und Aussehenserhalt und eine Komfortklasse fest. Sie gilt unter anderen textilen Bodenbelägen auch für Nadelvlies-Bahnenware und -Fliesen.

Normen Nadelvlies Bodenbeläge

Mit der Oberflächenvergütung PUR+ garantiert DLW Flooring eine noch stärkere Performance für alle homogenen Vinylbeläge: die Kratzfestigkeit und Strapazierfähigkeit erhöhen sich, die Emissionswerte werden weiter verringert. PUR+ macht die Oberfläche aber nicht nur widerstandsfähiger gegenüber den Einflüssen des täglichen Gebrauchs, auch die Chemikalienbeständigkeit wird deutlich verbessert: Selbst Säuren und Laugen in höherer Konzentration können den Belägen mit PUR+ nichts anhaben. Durch ihre hervorragenden Reinigungseigenschaften lassen sich verschüttete Chemikalien auf den Vinylbelägen problemlos entfernen, der Boden wird nicht beschädigt.Da sich die Nähte der Vinyl Bahnenware verschweißen lassen, setzen sich weniger Schmutz und Bakterien ab. Zudem sind eine fugendichte hygienische Verlegung mit Hohlkehlprofilen oder Hohlkehlsockelleisten mit 100% dichtem Fugenschluss sowie eine Wannenverlegung möglich.

Oberflächenvergütung PUR+

Verwandte Einträge: Chemikalienbeständigkeit

Die Ausgangsstoffe zur Produktion von DLW Linoleum sind Leinöl, Baumharze, Kork- und Holzmehl. Diese natürlichen Rohstoffe enthalten bestimmte, auf Licht reagierende (chromophore) Verbindungen, die während der Reifezeit und unter Ausschluss von Licht eine gelbe bzw. je nach Farbstellung grünliche bis bräunliche Färbung des Linoleums bewirken. Dieser Vorgang ist Linoleumtypisch und reversibel. Das heißt, bei hinreichend langer oder stärkerer Belichtung des Bodenbelages (bei hellem Sonnenlicht oder UV-Lampen innerhalb kurzer Zeit) wird dieser gelbe Farbkomplex / Gelbschleier wieder abgebaut, und die Farbe der verlegten Ware gleicht sich an.

Reifegilb/Reifeschleier Linoleum

Die richtige Wahl des Bodenbelages kann den späteren Aufwand für die laufende Reinigung erheblich mindern. Dabei spielt auch die optische Schmutzunempfindlichkeit eine wesentliche Rolle. Ihr kommt bei Bodenbelägen eine ebenso große Bedeutung zu wie der Strapazierfähigkeit. Die optische Schmutzunempfindlichkeit ist von der Farbe, der Musterung und außerdem von der Oberflächenstruktur des Bodenbelages abhängig. Vorbeugende Maßnahmen wie Schmutzfangmatten oder Roste sorgen dafür, dass möglichst wenig Schmutz ins Gebäude eingetragen wird. Die Auswahlkriterien der Schmutzfangzonen nach Größe, Material und Platzierung sind auf die örtlichen Gegebenheiten abzustimmen.

Reinigungsmerkmale alle DLW Bodenbeläge

Verwandte Einträge: Desinfektion Bodenbeläge

ASR A1.5 / BGR 181 "Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr” - diese beschreibt die Anforderungen an die Rutschsicherheit, deren Prüfung und Anforderungen an den Rutschwiderstand die sogenannten R-Klassen. Der Anwendungsbereich des Merkblattes beschränkt sich auf solche Arbeitsräume, Arbeitsbereiche und betriebliche Verkehrswege, deren Fußböden nutzungsbedingt mit gleitfördernden Stoffen (z. B. Fett, Öl, Wasser, Lebensmittel, Staub, Mehl) in Kontakt kommen, wo demzufolge ein Risiko des Ausrutschens zu vermuten ist. Bodenbeläge für nassbelastete Barfußbereiche fallen nicht unter o.g. Regelung, sondern werden nach dem Merkblatt GUV–I 8527 (bisherige GUV 26.17) vom Bundesverband der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand e.V. beurteilt.

Rutschhemmung alle elastischen DLW Bodenbeläge

Erstmals rüstet DLW Flooring einen elastischen Bodenbelag mit der Sanitized® Hygienefunktion aus: Favorite PUR mit Sanitized® besitzt eine einzigartige antimikrobielle Wirkung, geprüft und bestätigt vom Sanitized® Kompetenzzentrum für Mikrobiologie, Applikationstechnik und Analytik. Es hemmt nachweislich das Wachstum von Bakterien und Keimen, schützt zuverlässig zwischen den Reinigungszyklen und trägt so zu langanhaltender Sauberkeit bei. Zugleich ist Sanitized® ein permanenter Materialschutz basierend auf dem Wirkstoff silver phosphate glass.

Antibakterielle Wirksamkeit Favorite PUR+ with Sanitized®

Technische Information Vinyl PUR+ with Sanitized®

Verwandte Einträge: Oberflächenvergütung PUR+, Desinfektion Bodenbeläge

Die Hauptaufgabe des Schallschutzes ist bei der immer größer werdenden Lärmbelastung, den Menschen sowohl gegen die Übertragung von Außenlärm, von Geräuschen aus eigenen und fremden Wohn- und Arbeitsbereichen zu schützen. Dies wird erreicht durch Maßnahmen der Schalldämmung und der Schallabsorption (Schallschluckung). Die Anforderungen und notwendigen Nachweise des Schallschutzes sind für Deutschland in Einzelerlassen der Bauaufsichtsbehörden und in der DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ geregelt. Die Technische Information beschreibt neben den verschiedenen Raumakustik und Schallschutz-Arten, auch die Anforderungen an die Schalldämmung z.B. Trittschalldämmung und deren Prüfungen.

Schallschutz alle DLW Bodenbeläge

Verwandte Einträge: Trittschallunterlagen

Der beste Trittschallschutz/Lärmschutz wird mit schwimmenden Estrichen mit entsprechender Dämmschicht erreicht. Trittschalldämmende Unterlagen werden zum Beispiel dann unter elastischen Bodenbelägen eingesetzt, wenn dieser Lärmschutz nicht vorhanden oder nicht ausreichend ist.

Trittschallunterlagen alle elastische DLW Bodenbeläge