Kindergarten Laskahof / AUT

Bildung

Architektur lässt kreativen Freiraum

Im Südwesten von Linz hat der Architekt Klaus Leitner in Architektengemeinschaft mit Walter Hans Michl für die GWG Linz eine Anlage mit 92 Wohnungen, Dachgärten, Geschäftsflächen und einem Kindergarten entworfen und gebaut. Der Laskahof grenzt an einen Park, wird aber auch von stark befahrenen Straßen flankiert. Daher wurde die Wohnanlage in Passivhausqualität mit kontrollierter Wohnraumlüftung ausgeführt. Ein fünfgeschossiger Baukörper greift die Krümmung der Laskahofstraße auf, der zweite, L-förmig angrenzende Trakt wird im Sockelgeschoss fortgeführt. Auf diesem sind drei Pavillons mit je vier Geschossen angeordnet. Ein vierter, ebenerdiger Pavillon schiebt sich in die Grünflächen hinter der Anlage, er beherbergt den Kindergarten.

Der Kindergarten wird erschlossen durch ein verglastes Foyer von der Dauphinestraße aus. Bewusst haben die Architekten hier einen großzügigen Raum für Begegnungen und Gespräche geschaffen. Die Gemeinschafts-, Verwaltungs- und Nebenräume des Kindergartens befinden sich angrenzend im Sockelgeschoss. Von der hellen Eingangshalle aus gelangen die Kinder über einen Gang in den separaten Pavillon mit vier Gruppeneinheiten. Auch diese öffnen sich mit raumhohen Glasflächen zum Garten hin. An jeden Gruppenraum schließt sich ein eigener überdachter Freibereich an.

Unterschiedliche Raumebenen und Rückzugsorte regen im Innenraum zu individuellen Alltagserfahrungen an: Jeder Gruppenraum besitzt eine Empore. An dieser Stelle ist das Dach erhöht und wird rundum durch ein schmales Fensterband umschlossen – die Galerie ist lichtdurchflutet und auch der Rest des Raumes wird so deutlich erhellt. Unter der Empore ist eine Mulde platziert von der wiederum eine kleine Nische unter der Treppe abgeht. So sind ganz unterschiedliche Aktivitätsbereiche und Zonen zum Spielen, Basteln, Ruhen und Tollen entstanden. Eine kleine Küchentheke steht für erste Koch- und Backerfahrungen mit den Kindern zur Verfügung, der Herd auf Rädern wird jeweils dort eingesetzt, wo Bedarf ist.

„Wir haben die Umgebung kindgerecht gestaltet, aber bewusst nicht kunterbunt“, erklärt Architekt Klaus Leitner. „So lassen wir Freiraum für Kreativität, fürs Experimentieren der Kinder mit Farben und Formen beim Malen und Basteln.“ Große Pinnwände in vier unterschiedlichen Farbtönen markieren die einzelnen Gruppenräume und machen klar erkennbar, wo die Kinder gerade sind.

„Zudem setzen wir weitestgehend natürliche Materialien ein, wie beispielsweise Einbauschränke aus hellem Holz sowie eine Kombination von Holz- und Linoleumböden“, berichtet Klaus Leitner weiter. Rund 500 Quadratmeter DLW Linoleum der gerichteten, lebhaft strukturierten Granette in einem hellen Grauton wurden im Kindergarten verlegt. DLW Linoleum besteht zu 98 Prozent aus natürlichen Rohstoffen: aus Leinöl, Naturharzen, Jute, Kalkstein, Holz- und Korkmehl. Alle verwendeten Bestandteile sind gesundheitlich unbedenklich und entsprechen sogar den strengen Anforderungen der europäischen Spielzeugnorm (EN 71). DLW Linoleum trägt zudem den Blauen Engel.

Der Naturbelag ist angenehm fußwarm, rutschhemmend, trittelastisch und robust – ideal um darauf zu spielen, zu toben oder mit Bobby-Cars herumzufahren. Eine bereits werkseitig von Armstrong aufgebrachte PUR Oberflächenvergütung macht Linoleum zusätzlich unempfindlich gegen Schmutz, Kratzer oder Verstrichungen. So lassen sich die Böden mühelos reinigen und hygienisch sauber halten. Diese Reinigungsfreundlichkeit und die Langlebigkeit sind insbesondere für die Bauherren und Betreiber von Kindertagesstätten wichtige Aspekte. Aufgrund dieser positiven Eigenschaften wurde das naturgesunde DLW Linoleum übrigens auch in den Wohnungen der Laskahof-Anlage verlegt.

Weitere Informationen

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Fakten

Produkt: Linoleum
Segment: Bildung
Land/Stadt: Schweiz / Linz
Architekt: Klaus Leitner
Adresse: Laskahofstraße, Linz, Österreich
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