Jugendherberge Berchtesgaden / DE

Hotel und Gastronomie

Aus alt(backen) mach neu: Nach dem Entwurf des Architekturbüros LAVA (Laboratory for Visionary Architecture) entstand in Berchtesgaden die erste Design-Jugendherberge Deutschlands. Im Auftrag des Landesverbands Bayern des deutschen Jugendherbergswerks wurde mit dem 1935 erbauten „Haus Untersberg“ das erste von vier Gebäuden eines parkähnlichen Ensembles umgebaut.

Die ursprüngliche Bausubstanz sollte zwar erhalten aber durch zeitgenössische Architektur ergänzt werden. Dabei galt es insbesondere die Nutzungs- und Gestaltungsansprüche junger Gäste und Familien zu berücksichtigen. „Unser Gestaltungskonzept folgt der Idee von Schichtung und Durchdringung“, erläutert Architekt Prof. Tobias Wallisser. „Altes und Neues ergänzen sich kontrastvoll – unzeitgemäße Strukturen haben wir aufgebrochen und durch flexible und offene Raumeinheiten ersetzt.“
Einladend ist schon der Eingangsbereich der Jugendherberge: Ein farbiger Strichcode zieht sich über Wände und Decken und erinnert an die Flaggen aller Herren Länder. Entstanden sind zwei gemütliche Lounge-Bereiche sowie 20 neue Zimmer für 93 Gäste. Hier überraschen klare Linien und Formen. Statt trister Schlafsaal-Atmosphäre setzten die Architekten auf eine großzügige Zonierung der Räume durch eigens angefertigtes Mobiliar und farbliche Akzente. Betten und Schränke sind nicht wahllos aneinandergereiht, sondern im fließenden Übergang mit Wänden und Decken arrangiert und teils als Einbaumöbel integriert. Ein besonderes Highlight sind die „Think and Relax Boxen“ der drei Balkonzimmer: Die auskragenden Holzkuben mit Blick auf den Watzmann brechen die Fassadenstruktur auf und sind gleichzeitig Schaufenster nach außen.
Trotz moderner Architektur sollte der alpine Charakter des Hauses beibehalten werden. Deshalb fiel die Wahl vorrangig auf regionale und natürliche Materialien, wie zum Beispiel Lärchenholz oder DLW Linoleum von Armstrong: In den Fluren und im Bereich der Waschtische kam der monochrome Klassiker Uni Walton in hellem Braun zum Einsatz. Denn DLW Linoleum besteht zu 98 Prozent aus organischen und mineralischen Rohstoffen, ist dadurch also nicht nur besonders umweltfreundlich und ressourcenschonend, sondern fördert den Nachhaltigkeitsgedanken auch dadurch, dass man sich langfristig in Räumen mit dem fußwarmen Belag wohlfühlt. Obendrein ist Linoleum äußerst robust, strapazierfähig und pflegeleicht – ein wichtiges Kriterium in Jugendherbergen, wo täglich viele Menschen ein- und ausgehen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Ihrem Ansprechpartner oder per E-Mail an service_germany@remove.this.dlwflooring.com

Fakten

Produkt: Linoleum
Segment: Hotel und Gastronomie
Land/Stadt: Deutschland / Bischofswiesen
Bauherr: Deutsches Jugendherbergswerk Landesverband Bayern e.V.
Architekt: LAVA - Laboratory for Visionary Architecture
Adresse: Struberberg 6, 83483 Bischofswiesen, Deutschland
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