Dreifeldhalle Reiferbahn Schwerin / DE

Die neue Dreifeldhalle „Reiferbahn“ liegt an einer stark befahrenen
Einfallstraße, die zur Innenstadt Schwerins führt. Das in
der Peripherie gelegene Gebäude dient primär dem Gymnasium
Fridericianum als Schulturnhalle und dem Schweriner
Sportverein.
Der quaderförmige Bau ist umgeben von einer Wohnanlage,
einer umgebauten Kaserne aus dem 19. Jahrhundert und einer
innerstädtischen Brachfläche. Es ist ein Ort des Übergangs,
keiner zum Verweilen. Kubatur und Fassade wurden aus dem
städtebaulichen Kontext – Heterogenität des Umfelds und
„Ortlosigkeit“ im Sinne Aldo Rossis – abgeleitet.
Ein „Kleid“ aus Aluminium-Streckmetall-Tafeln umhüllt die
Sporthalle. Die „Haut“ ist in ihrer horizontalen Abwicklung so
gerichtet, dass sie in linker Blickrichtung stets als ebene,
silbrig glänzende Reflexionsfläche erscheint. Geht der Blick
nach rechts, scheint die Oberfläche schuppenartig und plastisch. Dabei unterscheidet sich die Hauptfassade an der
Straßenseite von den übrigen drei: Nur an dieser Seite wölben
sich die Aluminiumtafeln wellenartig in den öffentlichen Raum.
Durchbrochen werden die Wellen von rhythmisch angeordneten
Fensteröffnungen, deren opake Verglasung am Tage eine
blendfreie Sicht gewährleistet. In den Abendstunden lassen die
Öffnungen Licht nach außen strahlen und geben so Einblicke für
die Außenwelt auf das Geschehen im Inneren. Das Innere der
Sporthalle ist funktional und nüchtern. Es entspricht ganz den
Anforderungen der dort stattfindenden sportlichen Aktivitäten.

Weitere Informationen

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Ihrem Ansprechpartner oder per E-Mail an service_germany@remove.this.dlwflooring.com

Fakten

Produkt: Linoleum
Land/Stadt: Deutschland / Schwerin
Bauherr: Landeshauptstadt Schwerin, D
Architekt: Jäger Jäger Architekten, Schwerin, D
Adresse: Reiferbahn, Schwerin, D
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